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Rhabarber-Rahm-Kuchen mit Streusel & Baiser

NORMALE VARIANTE
Springform: ø 28 cm
Kühlzeit: 30 Minuten
Backofen: 175°C Ober-/Unterhitze
Backzeit: ca. 60-70 Minuten
Portionen 1 Kuchen

Zutaten

Für den Mürbeteig:

  • 215 g Mehl
  • 1/2 Pk. Backpulver
  • 75 g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (Größe L)

Für die Rahm-Masse:

  • 600 g Schmand
  • 400 g Schlagsahne
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Pk. Vanillepuddingpulver
  • 3 Eier (Größe L)

Für die Rhabarber-Schicht:

  • 1000 g Rhabarber
  • gewünschte Menge an Zucker

Für die Butterstreusel:

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 Pk. Bourbon Vanille Zucker

Für die Baiser-Masse:

  • 3 Eiweiß (Größe L)
  • 75 Puderzucker

Zubereitung

Für den Mürbeteig:

  • Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel gut miteinander vermischen. Ei und Butter hinzugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts verkneten. Anschließend den Teig nochmals mit den Händen kneten, bis eine gleichmäßige, feste Masse entsteht. Der Teig wird dann in Frischhaltefolie eingepackt und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank gelegt.

Für die Butterstreusel:

  • Mehl, Butter, Zucker und Bourbon Vanille Zucker in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes oder noch besser von Hand zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel ebenfalls in den Kühlschrank stellen.

Für die Rhabarber-Schicht:

  • Rhabarber schälen, waschen, der Länge nach halbieren und anschließend in kleine Stücke schneiden. Die Rhabarberstückchen in einer Schüssel mit der gewünschten Menge an Zucker vermischen (da Rhababer von Haus aus säuerlich ist) und beiseite stellen.

Für die Rahm-Masse:

  • Schmand und Schlagsahne (nicht steif schlagen) in einer Schüssel miteinander verrühren. Puderzucker und Vanillepuddingpulver in die Schmand-Schlagsahne-Masse geben und gut verrühren. Zum Schluss die Eier hineingeben und alles nochmal miteinander verrühren - es sollte eine gleichmäßige, homogene Masse entstehen (Die Masse ist etwas flüssig, aber das ist normal).

Für die Baiser-Schicht:

  • Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen.

Und so wird's gemacht:

  • Nach den 30 Minuten Kühlzeit wird der Backofen auf 175°C Ober/-Unterhitze vorgeheizt und eine Springform mit Backpapier ausgelegt und der Rand gut mit Butter eingefettet. Den Teig in die Springform legen, Frischhaltefolie darüber ausbreiten und ausrollen. Der Teig sollte gleichmäßig und mit Rand sein!
  • Die Rahm-Masse gleichmäßig in die Springform geben. Die Rhabarberstückchen mit den Händen etwas ausdrücken, um die Flüssigkeit etwas zu reduzieren und auf der Rahm-Masse gleichmäßig verteilen. Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen für 40 Minuten hineingeben. Nach den 40 Minuten den Kuchen herausnehmen und die Butterstreusel darauf verstreuen. Anschließend kommt der Kuchen für weitere 15 Minuten bei gleicher Temperatur in den Backofen.
  • Nach den 15 Minuten backen wird der Kuchen herausgenommen und die Baiser-Masse wird mittig darauf verteilt. Der Kuchen wandert nochmals in den Backofen, bis die Baiserhaube die gewünschte Konsistenz und Farbe erreicht hat. Den Kuchen nach dem Backen vollständig in der Backform auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen, den Kuchen von der Backform vorsichtig entfernen.

Tipp ?:

  • Meine Baiser-Masse wurde übrigens außen knusprig, da ich den Kuchen länger drin gelassen habe. Es hat super geschmeckt!
    Falls Ihr aber wie bei der "Goldtröpfchen-Torte" Tröpfchen haben möchtet, müsst Ihr den Kuchen herausnehmen, bevor er sich bräunlich verfärbt und die Baiser-Schicht fest wird.
    Ich habe den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank gestellt und erst am nächsten Tag gegessen. Der Kuchen zieht nochmal schön nach und schmeckt einfach gut. Hierbei jedoch Achtung wer harte Streusel mag, denn dadurch werden die Streusel weich - was mir persönlich super schmeckt ;-)
    Deswegen, wenn Ihr mehr knusprige Streusel mögt, müsst Ihr den Kuchen am Tag des Backens noch verzehren.

WICHTIG ⚠︎:

  • Der Kuchen wird beim Backen durch seine vielen Schichten sehr hoch, daher bitte eine Springform mit ø 28 cm verwenden. Der Kuchen sinkt zwar nach dem Auskühlen wieder etwas runter, aber so sorgen wir dafür, dass es beim Backvorgang zu keinem unschönen "auslaufen/überlaufen" kommt - und wir uns zumindest hierbei die Putzarbeit ersparen können ;-)