Guten Tag Ihr Lieben 💕,

heute hab ich für Euch mal eine andere Art von Eierlikörkuchen 😉

Wenn man das Wort „Eierlikörkuchen“ hört, denkt man sofort an einen leckeren Boden mit Schokostreuseln, cremiger Sahne und flüßigem Eierlikör oben drauf. Lecker 😋… (Wobei der Kuchen ja durch die Sahne eher zur Kategorie Torte zählt, oder? 🤔).

Auf jeden Fall ist dieser Gedanke hier absolut fehl am Platz, denn ich hab für Euch einen Eierlikörkuchen in Kranzform.

Dieses Rezept hab ich von Herrn Puderzuckerliebe ♥︎ – OMG Leuteeeeee, er hat es rausgerückt. Juuuhuuu! 😍

Aber vorerst muss ich Euch unbedingt die Geschichte zu diesem Kuchen erzählen 😊

Kennt Ihr das, wenn man sich von einer Sache mal total „überfressen“ hat oder es einem hinterher so richtig schlecht gegangen ist? 🤔😅

So ging es mir einmal mit Eierlikör – besser gesagt mit einem Eierliköreisbecher 🍨

Den ganzen Tag über nicht viel getrunken, nicht viel gegessen und abends als krönender Abschluss einen Eierliköreisbecher. Klingt gut, oder? ☺️ Das dachte ich mir auch und hab einen Eisbecher bestellt. Ich muss dazusagen er war sehr lecker, aber auch sehr eierlikörlastig 😅. Als ich später dann zuhause war, hab ich bemerkt, dass irgendwas mit meinem Köpfchen nicht stimmt, bin dann aber zu Bett gegangen. Und ich sags Euch, holla die Waldfee! Ich hab in dieser Nacht nullkommagarnicht schlafen können, der Eierlikör hat mich um meinen heiligen Schlaf gebracht. Die süße Sünde hatte mir einen Matschkopf des Zorns hinterlassen und meinen ersten Rausch 😂 Dieser Eierliköreisbecher hatte es wirklich in sich und hat es geschafft mich umzuhauen 😅 Da dieser Eierlikör selbst gemacht wurde, vermute ich, dass die Prozentzahl nur „minimal“ 😅 höher lag, als wie man ihn kaufen kann.

Am nächsten Tag meinte mein Dad, dass ich unbedingt mal einen Eierlikörkuchen machen muss. Ihr könnt Euch wahrscheinlich denken, wie meine Antwort darauf ausgefallen ist 😅  – „Oh neeeeein! Hör bloß mit Eierlikör auf! 😱“

Da er es nicht mitbekommen hat wie schlecht es mir durch den Eierlikör ging, erzählte er weiter davon. Total begeistert berichtete er mir, dass sein Arbeitskollege einen mega leckeren Eierlikörkuchen mit zur Arbeit gebracht hat. Und es doch eine andere Art von Eierlikörkuchen sei, wie ich mir das jetzt vorstelle.

Recht hatte er, denn ich dachte an einen saftigen, eher tortenartigen Eierlikörkuchen. Da lachte er und meinte „Er ist trocken 😋“ – „ahm… nein, trockene Kuchen gehen garnicht!“
„Der ist nicht trocken, der ist total saftig. Mit trocken mein ich nur so eine Kuchenart wie Marmorkuchen, also in einer Gugelhupf- oder Kranzform halt.“

Interessant, aber gleich aufstehen und in die Küche rennen wollte ich ehrlich gesagt nicht – und hab ich auch nicht getan 😄

Meine Mutter war diejenige, die diesen Kuchen am Wochenende darauf gebacken hat, da mein Dad mit seiner Begeisterung zu dem Kuchen nicht locker gelassen hat.

Und Leute, ich muss sagen: ULTRA GEIL! 😍

Hmm… – sowas konnte man ja auch nicht vorher wissen, dass der so gut schmeckt 🙄😅

Ab dem Tag an gab es diesen Kuchen nicht nur öfters in meiner engsten Familie, sondern auch im erweiterten Familienkreis.

Als ich letztes Jahr dann mein Herzchen kennengelernt habe, kamen wir irgendwann mal auf das Thema Backen. Der Herr meinte, dass er auch backen kann (ohh 😱) und ein gutes Rezept für einen Eierlikörkuchen hat. Kaum hatte er diesen Satz ausgesprochen, sagte ich völlig begeistert  „Oh schön. Ich hab auch ein mega Rezept für einen Eierlikörkuchen, der ist mal was anderes. Das Rezept hab ich von meinem Dad und der wiederrum hat es von seinem Arbeitskollegen und der hat es von seiner Oma 😉“ Total stolz hab ich ihm das erzählt – so als sei der Kuchen ein altes & gut behütetes Rezept von der Oma und eine Art Familiengeheimnis (denn was von den Omas kommt, ist meistens gut) –  ich war voller Überzeugung das bessere Rezept von uns beiden für einen Eierlikörkuchen zu haben 😏😅

Dann meinte der schnuckelige Kerl neben mir „Ahm… das ist MEINE Oma 😯☺️“

Manchmal hab ich eine laaaaaange Leitung 😅, denn ich bin nicht gleich mitgekommen was er damit meinte –  oder man kann auch sagen, mit so einer Antwort hab ich nicht gerechnet 😋

„Wie deine Oma?“ – „Ja, meine Oma. Dein Dad hat mich nach dem Rezept gefragt“.

In dem Moment waren wir beide echt kurz baff. Wir kannten uns beide vorher nicht, aber unbewusst haben wir von dem anderen jeweils gewusst.

Hinter diesem Rezept steckt soviel Schicksal & Liebe ❤️ – ich kann es Euch nur ans Herzchen legen diesen Kuchen zu Backen.

Also Ihr Lieben, wenn ihr Kuchen mögt die saftig sind, dann ist dieser Kuchen genau das Richtige für Euch und Euren Kaffeetisch ☕️ Ein Kuchen der im Handumdrehen fertig ist – wenn wir ehrlich sind, dann ist das doch auch mal schön ☺️ – ich mag sogar behaupten, dass es einer der schnellsten Kuchen ist, den ich je gebacken habe 🤔 (bis auf Tassenkuchen).

 

Und hier ist nun das Rezept 🙂

Fühlt Euch gedrückt 🤗,

Eure Puderzuckerliebe ♥︎

 

 

 

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Eierlikörkuchen in Kranzform
Portionen: 1 Kranzform
Zutaten
  • 250 g Puderzucker
  • 5 Eier
  • 250 ml Eierlikör
  • 250 ml Öl
  • 1 Pk. Backpulver
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 125 g Mehl
  • 125 g Kartoffelmehl
Außerdem wird noch benötigt:
  • Puderzucker (zum bestäuben)
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kranzform gut mit Butter einfetten. 

  2. Den Puder- und Vanillezucker mit den Eiern cremig rühren.

  3. Eierlikör und Öl hinzugeben und ebenfalls gut verrühren. 

  4. Mehl, Kartoffelmehl und Backpulver in den Teig sieben und gründlich verrühren. 

  5. Der Teig wird in die eingefettete Kranzform gegossen und anschließend im Ofen für ca. 35-40 Minuten gebacken. Den Kuchen nach dem Backen auskühlen lassen. 

  6. Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, könnt Ihr diesen mit Puderzucker bestäuben. 

Tipp 😉:
  1. Für alle Schokoliebhaber: Ihr könnt anstatt des Puderzuckers zum bestäuben, auch eine Schokoglasur verwenden. 

    Falls Ihr keine Kranzform besitzt, so könnt Ihr auch eine Gugelhupfform verwenden, denn daraus schmeckt der Kuchen genauso lecker.