Hallo Ihr süßen Leute 💕

Ganz offiziell eröffne ich hier auf Puderzuckerliebe ♥︎ meine Weihnachtsbäckerei. Und ich muss Euch sagen, ich freu mich soooo 😍🤗 Denn ich liebe die Vorweihnachtszeit so sehr, dass ich schon etliche Monate zuvor tausend Gedanken und Ideen habe, was ich an Weihnachten backen möchte 🙊 Vielleicht geht es dem ein oder anderen von Euch genauso 😋

Dieser himmlische Duft, wenn die Plätzchen aus dem Backofen kommen und man diese am liebsten noch heiß vom Blech vernaschen möchte – Oh ja dieser Duft darf in der Weihnachtszeit einfach nicht fehlen. Was meint Ihr? 😉

Und hier kommt für Euch mein erstes Plätzchenrezept: Zimtsterne ⭐️

 

 

Dieses Jahr gab es gleich zwei Veränderung in meiner Weihnachtsbäckerei 👩🏻‍🍳🎅🏼🌲🙈

1. Veränderung: Dieses Mal machen leckere Zimtsterne den Start. Normalweise – also all die Jahre zuvor (Fragt mich nicht warum, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier 😅) – hab ich meine Weihnachtsbäckerei mit den bunten Zuckerperlen dekorierten Butterplätzchen in diversen Ausstechformen eröffnet, so dieses Mal nicht.

2. Veränderung: Die zweite und zugleich größte Veränderung ist, dass ich meine Plätzchen dieses Jahr glutenfrei backen muss. Auch wenn es mit dem Kuchen mittlerweile sehr gut klappt, ist dies mit Plätzchen – vor allem bei alt bekannten und bewährten Lieblings-Plätzchen-Rezepten eine Herausforderung. Denn Plätzchen sind im Vergleich zu Kuchen von der Konsistenz her nochmal etwas ganz anderes. Hier gilt es nun für mich auch auszuprobieren, wie viel Mehl ich bei Plätzchen benötige.

Der Anfang machen also Zimtsterne aus folgendem Grund: Denn diese kommen nämlich ganz ohne Mehl aus 👍🏼😉 🤗
Aber keine Sorge, mittlerweile habe ich auch schon andere Plätzchen mit glutenfreiem Mehl gebacken und es hat funktioniert 🍀

Ich werde hier also meine Lieblingsweihnachtsplätzchen-Rezepte – die ich all die Jahre zuvor gebacken habe – für Euch wieder in beiden Varianten hochstellen 🤗

 

 

Zu diesen Zimtsternen ⭐️ gibt es übrigens auch eine lustige Geschichte, die ich Euch unbedingt erzählen möchte ❤️😅

Da ich nämlich genau weiß wie unheimlich lecker diese Plätzchen sind, habe ich gleich die doppelte Menge gemacht, aber psst 🙊
Den Teig für die Zimtsterne habe ich am Spätnachmittag gemacht und durch das Ruhen im Kühlschrank wäre er erst abends für die Weiterverarbeitung bereit gewesen. An diesem Abend sind wir allerdings noch einkaufen gegangen und erst dort ist mir der Teig wieder ins Gedächtnis gerückt – so wie, aus den Augen aus dem Sinn 😅. Und ich hatte sowas von Null Böcke 🐏 (Ja, das kommt bei einer Backfee auch mal vor 😂) mich so spät noch in die Küche zu stellen, weil ich solche Mitternachts-Backaktionen nur zu gut kenne 😅 Also fing ich an zu seufzen und meinte zu meinem Herzensmann ♥︎: „Ohhhhhhh 😫, ich hab noch den Teig für die Zimtsterne im Kühlschrank und ich hab keine Lust diese noch zu backen wenn wir nach Hause kommen 😫 – Du magst mir nicht zufällig helfen? 🙈😅“

Herr Puderzuckerliebe ♥︎ meinte „Hmm 🙄… Komm, lass uns die noch kurz zusammen backen – das sind maximal 2 Bleche und fertig sind die Zimtsterne“. Daraufhin hab ich zu ihm gesagt: „Du bist lustig, dafür brauchen wir höchstwahrscheinlich den ganzen restlichen Abend bis Mitternacht ist 😅.

Der schnuckelige Kerl ♥︎ hat mich dann angeschaut und meinte: „Wer braucht 3-4 Stunden um Zimtsterne zu backen? 😮“

Ich musste mir wahrlich das Grinsen verkneifen und habe ihm gesagt, dass 3 Stunden wirklich schnell vorüber gehen können beim backen ☺️, aber er hat es auf meinen Perfektionismus geschoben 🙈 (Ja bei Plätzchen – okay bei fast allen Sachen 😅, aber bei Plätzchen vielleicht noch ein bisschen mehr 🙊 – hab ich es gerne perfekt, also keine Mutanten 🙊)

 

 

Nach dem Einkaufen hatten wir BEIDE allerdings keine Lust mehr welche zu backen und somit haben wir dies auf den nächsten Tag verschoben.

Der Lieblingsmann ♥︎ hat dann den Teig ausgerollt und hat die Zimtsterne unter meinen Argusaugen 👀 ausgestochen, währenddessen ich die Sterne mit der Eiweiß-Zucker-Glasur bestrichen habe.
Und was soll ich sagen, wir haben beide schon ein bisschen gejammert 😂, weil einfach kein Ende in Sicht war. Die Arbeit war einfach so monoton.

Als meine Mutter dann zu einem kurzen spontanen Besuch vorbei kam, meinte diese „Ihr seid selbst Schuld, warum macht Ihr auch die DOPPELTE Menge?!🤦🏻‍♀️😅“

Ohhhhhh Leute, ab da konnte ich es nicht mehr verheimlichen vor dem schnuckeligen Kerl ♥︎, das ich die DOPPELTE Menge an Teig gemacht habe 😅 und ich daran schuld bin, dass wir eine gefühlte Ewigkeit damit beschäftigt waren 🙊

 

 

Ich habe mir zwar diese Situation schon vorher ausgemalt, mit einer Frage wie: „Hey Schatz, warum hast Du den Teig in zwei teile aufgeteilt?! 🧐“
Mir wäre dann aber sicherlich schon etwas passendes eingefallen, damit er es nicht merken würde. Ich war ehrlich erleichtert, als er mich das aber nicht gefragt hatte und auch sonst keine Bemerkungen diesbezüglich brachte – bis meine Mutter mich unbewusst verraten hat.

Als dann die berechtigte Frage von ihm kam: „Warum hast Du die doppelte Menge gemacht? 🙄“
War meine Antwort darauf nur: „Da ich genau weiß wie unheimlich lecker diese Plätzchen sind, habe ich gleich die doppelte Menge gemacht, Überraschung 🙊🤗 – das mach ich auch nur bei Sorten bei denen ich weiß sie schmecken soooo gut 🙈“.
Meine Angst an Weihnachten ohne Plätzchen dazustehen – weil man diese schon vorher vernascht hat –  ist wohl groß 😂

An dieser Stelle ein riesengroßen Dank an meinen Lieblingsmenschen ❤️😘
Der wirklich fleißig bis zum bitteren Ende durchgehalten hat und seine Arbeit hervorragend gemacht hat👌🏻 Oh Boy, ich muss Dich loben (und drücken) 😘

 

 

Achja und für die Leute unter Euch bei denen die Lust auch kurz vor Ende verloren geht, gibt es diese optische Variante.
(Diese geht schneller 😅 und sieht auch hübsch aus 😉)

 

 

Wie findet Ihr diese – mal etwas anderen Zimtsterne? ☺️

 

 

 

Und nun wünsch ich Euch viel Spaß beim Nachbacken und Vernaschen ⭐️🤤 – es lohnt sich definitiv 😉

 

Und hier kommt nun das Rezept 😉

 

Ein Sternchen für Euch ⭐️🤗,

Eure Puderzuckerliebe ♥︎

 

 

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Zimtsterne

(GLUTENFREIE + NORMALE VARIANTE)

Zutaten
Für den Teig:
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Honig
  • 250 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 Eiweiß (Größe L)
Für die Eiweiß-Zucker-Glasur:
  • 2 Eiweiß (Größe L)
  • 250 g Puderzucker
Außerdem wird noch benötigt:
  • gemahlene Mandeln
  • Sternen-Ausstechform
Zubereitung
Für den Teig:
  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, dann einfach noch ein paar gemahlene Mandeln hinzugeben. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Für die Eiweiß-Zucker-Glasur:
  1. Wenn die 2 Stunden Kühlzeit vorüber sind und man den Teig herausnimmt, kann man mit der Eiweiß-Zucker-Glasur beginnen. Dafür das Eiweiß mit dem Puderzucker zusammen aufschlagen. Achtung: Die Glasur sollte fest sein und darf nicht rinnen!

Und so wird´s gemacht:
  1. Den Backofen auf 125°C Ober/-Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

  2. Der Teig wird - anstelle von Mehl - auf gemahlenen Mandeln ausgerollt, ca. 0,5 cm dick. Nach dem ausrollen kommt die Sternen-Ausstechform zum Einsatz. Die ausgestochenen Zimtsterne werden auf das mit Backpapier belegte Backblech draufgelegt und mit der Eiweiß-Zucker-Glasur bestrichen. (Ich habe hierfür keinen Pinsel verwendet, sondern habe mit Löffel und Messer gearbeitet).

  3. Wenn das erste Blech mit Zimtsternen belegt ist, wird dieses in den vorgeheizten Backofen auf der zweit untersten Schiene für ca. 25 Minuten gebacken/getrockent. Die Eiweiß-Zucker-Glasur sollte keine Farbe annehmen. (Nicht wundern, die Zimtsterne sind beim herausnehmen noch etwas weich, dies ist aber normal). Die Zimtsterne werden vorsichtig auf ein Gitter gesetzt, damit sie abkühlen können. Dieses Vorgehen macht Ihr so lange, bis Ihr keinen Teig mehr übrig habt.