Hallo Ihr lieben Zuckerstücke ♥︎

Ich freue mich, dass Ihr auf meinen Foodblog gestoßen seid und möchte Euch recht herzlich hier auf Puderzuckerliebe willkommen heißen 😉

Das Wochenende steht vor der Tür! Juuuhuuu… oder besser gesagt Halleluja!
Stress adé und hallo „Erholung“ ☀️🌴🍹
Eigentlich ein Grund zur Freude, oder? (Da seid Ihr bestimmt ganz meiner Meinung – bis auf ein paar wenige Ausnahmen vielleicht 😌).

Wochenende, dies bedeutet aber auch für Millionen Haushalte – „Wochenendeinkauf“!
Was für die einen eine spaßige Angelegenheit ist, ist für die anderen eine mühevolle und lästige Aufgabe. Denn wieder einmal stellt sich Woche für Woche die immer wiederkehrende Frage:
„Was kochen wir am Wochenende? Ähm… und was gibt es sonntags zum Käffchen? ☕️

Diese beiden klitzekleinen Fragen können manchmal doch ganz schön gemein zu uns sein, uns tierisch auf die Nerven gehen und unsere grauen Gehirnzellen kurzzeitig überfordern 😅

Nun es gibt drei Arten von Einkäufern:

a) Die Planer – die sich einen Zettel schreiben was sie alles benötigen, strikt nach ihrer Einkaufsliste gehen und sich bewundernswert daran halten können – ach, wie macht Ihr das nur? 🤔 Ihr seid einfach zu beneiden.

b) Die Spontanen – die keinen Plan haben und sich Ihre Inspiration erst im Supermarkt holen (ganz schön lässig 😎… führt aber meistens dazu, dass man mehr einkauft, als man wirklich benötigt.)

c) Die Kombination aus a) und b) (Zu dieser Sorte Mensch würde ich mich übrigens dazu zählen).

Zu welcher Sorte Mensch gehört Ihr? 😉

 

Als ich letztes Wochenende mit meiner besseren Hälfte die Backabteilung vom Lebensmittelladen rauf und runter gelaufen bin, völlig planlos – aber mit dem Gedanken am Sonntag was Süßes auf dem Kaffeetisch haben zu wollen, machte eine Fertig-Kuchenbackmischung meinem Lieblingsmenschen schöne Augen 👀.
Total fasziniert davon fragte er mich, ob ich denn diesen Kuchen kenne und schon mal gebacken habe.
Völlig geschockt 😯 war mein erster Gedanke 💭: „Hat er mich eben gefragt, ob ich DIESEN Kuchen kenne? Und wie?… er kennt DIESEN Kuchen nicht?“.

Total selbstüberzeugt 😏 gab ich ihm die Antwort, dass ich DIESEN KUCHEN natürlich kenne und natürlich schon mal selber gebacken habe (als sei es das normalste auf der Welt DIESEN Kuchen gebacken zu haben, es für jeden Mensch ein must do ist, DIESEN Kuchen zu backen 😃 und als hätte dieser süße Mensch neben mir mit seiner Beichte, DIESEN Kuchen nicht zu kennen, soeben eine Straftat begangen 👮🏻 😅 – ich hab Ihn natürlich trotzdem noch lieb 😍🙊.)

Aber kaum hatte ich dies ausgesprochen, machte sich der zweite Gedanke breit 💭:
Pieeeeeeep… “ Du hast ihn zwar gebacken – und auch gegessen – aber in Form von einer, nein sogar mit DIESER Fertig-Kuchenbackmischung“.

Hmmm… so schnell kann es gehen! Da war wohl jemand zu siegessicher 🙄 – mein Triumph blieb damit leider aus – schade aber auch 😕.
Nun so ehrlich wie ich bin, musste ich ihm und mir selber eingestehen, dass dies einer der wenigen Kuchen war, den ich in der Vergangenheit tatsächlich als Fertig-Kuchenbackmischung gebacken habe.

Aber alle guten Dinge im Leben sind 3:
… zwei Dumme und den selben dritten Gedanken 💭:
„Wochenende… Sonntag… backen… DIESEN KUCHEN!“
Und zwar ganz ohne diese verlockende Fertig-Kuchenbackmischung – die sich übrigens wirklich von ihrer besten, glänzendsten und sahnigsten Schokoladenseite gezeigt hat, aber völlig Banane war 🍌 😋.

Jeder Mensch kennt ihn (oder fast jeder) und die meisten von Euch lieben Ihn!
Die Rede ist vom klassischen Maulwurfkuchen!

Ihr Lieben, und hier ist nun das Rezept 🙂

Ich wünsch Euch viel Freude beim nachbacken und einen süßen schokoladigen Appetit 😉.

Fühlt Euch gezuckert,

Eure Puderzuckerliebe ♥︎

 

 

Maulwurfkuchen_Beitragsbild
Drucken
Maulwurfkuchen
Gericht: Kuchen
Länder & Regionen: Deutschland
Portionen: 1 Torte
Zutaten
Für den Teig:
  • 100 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Eier (Größe L )
  • 150 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver (Caotina Noir)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch
Für den Belag:
  • 3-4 Bananen (Je nach Größe)
Für die Füllung:
  • 400 g Sahne
  • 200 g Quark
  • 2 Pk. Sahnesteif
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 100 g Schokoladenflocken
Zubereitung
Boden:
  1. Den Backofen auf 170 °C Unter-/Oberhitze vorheizen. Springform gut einfetten. 

  2. Für den Teig, Butter mit Zucker schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren!

  3. Mehl mit Kakao, Backpulver und Salz vermengen und abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Zucker-Eier-Mischung rühren. Danach den Teig in die Springform geben und im heißen Ofen für ca. 30 Minuten backen, anschließend auskühlen lassen.

  4. Den ausgekühlten Kuchenboden mit einem Esslöffel ca. 1 cm tief ausschaben und dabei einen Rand (ca. 2 cm) stehen lassen. Die dabei entstandenen Brösel gegebenenfalls zerkrümeln und zur Seite stellen. 

Belag:
  1. Bananen nun schälen und der länge nach einmal halbieren. Die halbierten Bananen nun auf dem ausgeschabten Kuchenboden von außen nach innen verteilen (ggfs. die Bananen etwas kleiner schneiden für die Mitte).

Füllung:
  1. Für die Sahne-Quarkfüllung Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen, Quark und Schokoladenraspeln unterheben.

  2. Die Sahne-Quarkfüllung auf die Bananen und den Tortenrand streichen, so dass in der Mitte eine Kuppel entsteht. 

Topping:
  1. Die beiseite gestellten Brösel auf der Sahne-Quarkmasse verteilen, diese dabei leicht andrücken, da sonst die Gefahr des Herunterfallen besteht. Den Maulwurfkuchen nun mindestens 2 Stunden kaltstellen.